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All aboard: "Dørene lukkes!"

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Dass ein fortschrittliches und wohlhabendes Land wie Norwegen ein gut funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz besitzt ist wohl keine allzu große Überraschung. Warum sollte ich also ausgerechnet als Wiener (unser U-Bahn-Netz braucht sich im internationalen Vergleich nicht zu verstecken und ist sicherlich einer der Gründe wieso Wien erneut das  Ranking der lebenswertesten Städte weltweit anführt ) davon Notiz nehmen, ja sogar einen Beitrag darüber verfassen? Oslo bezieht ja sogar Busse desselben (schwedischen) Herstellers, der auch die Wiener Linien beliefert. Nun, in Oslo muss man sich zunächst daran gewöhnen zur U-Bahn "T-Bahn" zu sagen. Ich vermute das " T " steht eigentlich für "Transit" oder "Transport", aber ich finde es alphabetisch insofern sehr treffend, als ich die T-Bane  vom Fahrgefühl irgendwo zwischen unserer  R egionalbahn und U- Bahn einordnen würde: ein moderner Silberpfeil der zumindest im Zentrum in hoher Frequenz ...

Matpakke, or: The Art of Packing Your Lunch

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Eines der ersten Dinge die man als Student in Oslo lernt ist sich seine Mahlzeiten selbst zuzubereiten. Lebensmittel sind teuer hier, und auswärts essen sogar empfindlich teuer. Klar, nach der Ankunft wollte auch ich erstmal kurz Tourist spielen und hab mir was gegönnt, beispielsweise eine Tasse Kaffee und einen  White Chocolate Mascarpone Cake with Strawberry Sorbet, beides zusammen um umgerechnet 17 € (zumindest die Torte war ihr Geld jedoch wert!) im beliebten Café Skansen  direkt neben der Burgfestung. Aber in weiterer Folge, wenn ich auszog um die Stadt zu erkunden, hab ich immer meine eigens mitgebrachte Lunchbox eingepackt, und von solchen Lunchboxen sieht man hier sogar noch mehr als von den ubiquitären Fjäll Räven Rucksäcken. Sich sein Essen einzupacken ist in Skandinavien allerdings mehr als nur eine finanzielle Notwendigkeit unter Studenten, sondern ein Hobby dem so ziemlich alle frönen. Es gibt sogar ein eigenes Wort dafür: Matpakke (am e...

Aubèrge norvège - Oslo für ein (halbes) Jahr!

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Wer erinnert sich noch an die französische Erfolgskomödie um den 24-jährigen Pariser Studenten Xavier, der dank Erasmus für ein Jahr nach Barcelona übersiedelt und dort in einer bunt gemischten WG landet? 2002 lief der Film von Cédric Klapisch bei uns in den Kinos, ich war damals nur unwesentlich älter als Xavier (nämlich 26) und hatte gerade mein Physiotherapie-Studium in Wien begonnen. Leider gab es dabei keine Gelegenheit zu einem Erasmus-Aufenthalt, und so fand ich mich damit ab dass der Erasmus-Zug für mich abgefahren war. Und lange Zeit stimmte das auch. Nie und nimmer hätte ich mir damals träumen lassen, dass ich ganze 13 (!) Jahre später, an der Schwelle zum 40er, noch die Gelegenheit zu meinem ersten Erasmus-Aufenthalt bekommen würde. Ganz allgemein gibt es wohl nicht allzu viele Studenten die das von sich behaupten können! Und doch bin ich jetzt hier im hohen Norden, umringt von Erasmus-Studenten wie Xavier und seinen Freunden... manchmal erscheint ...

Zum Welttag des Buches

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Heute ist also Welttag des Buches - oder war er doch schon vor knapp 2 Monaten? Beim Versuch meinen Blog für die Aktion "Blogger schenken Lesefreude" mit einem geeigneten Banner auszustatten, sah ich mich im Internet mit conflicting information konfrontiert. Während im deutschen Sprachraum  der 23. April  (also heute) zum "Welttag des Buches" auserkoren wurde, scheint im englischsprachigen Raum ( und ich rede hier nicht zwingend von den USA, denn die Webseite  http://worldbookday.com lässt sich nach Großbritannien zurückverfolgen) der Tag bereits anderweitig vergeben zu sein, denn dort hat man sich für den  5. März  entschieden:  Wie auch immer, da ich für den 5. März ohnehin zu spät dran bin, darf es meinetwegen ruhig der 23. April sein - auch wenn mein verlostes Buch ein englischsprachiges ist. Ja, ihr habt richtig gelesen: im Rahmen der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" verlosen lesebegeisterte Blogger auf ihren Blogs ihre Lieblingsbücher...

Jeder dreht mal durch...

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... so lautete der deutsche Untertitel zu "Relatos Salvajes" (die etwas unglückliche Übersetzung mit "Wild Tales" ins Englische bzw. "Wilde Geschichten" ins Deutsche wird dem spanischen Originaltitel natürlich nicht ganz gerecht), eine bitterböse schwarze Komödie, welche Ende letzten Jahres in unseren Kinos lief und international für einige Furore gesorgt, ja sogar Nominierungen für den Golden Globe bzw.  Oscar als bester fremdsprachiger Film davongetragen hatte. Dass der Film in beiden Kategorien leer ausging, ja vielleicht sogar leer ausgehen musste, ist wenig überraschend und wird von diesem Blogger auch recht anschaulich erklärt. Bei der tradititonell wertkonservativ angelegten Oscar -Verleihung holte sich stattdessen der polnische Film " Ida " die Goldstatue (Schwarzweiß-Filme oder Filme mit Holocaust-Bezug dürfen sich ja immer ganz gute Chancen ausrechnen, " Ida " ist sogar beides) und bei den politisch immer etwas mutige...

(M)ein Platz an der Sonne!

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Anfang Dezember auf der Achselbodenhütte Bisher kannte ich Tirol's Winter ja nur von zahlreichen Skiurlauben. Und das Wetter bei Skiurlauben kann manchmal durchwachsen sein (als Wiener fährt man in der Regel trotzdem, auch bei Nebel und Schneefall, schliesslich ist man deshalb gekommen und "Schönwetterfahrer" will man sich auch nicht schimpfen lassen); oft genug hat man aber auch Glück und "Kaiserwetter", und kommt nach dem Urlaub mit einer richtig guten Farb' im Gesicht heim nach Wien. Ich hatte solches Kaiserwetter aber immer irgendwie mit dem Skifahren assoziert, und auf das Bergwetter in den Skigebieten zurückgeführt, weil man da nun mal der Sonne näher ist, und so ein Tag mit strahlendem Sonnenschein in schneebedeckter Landschaft durch die Reflektion des Lichts eben doppelt intensiv rüberkommt. Mir war nicht wirklich klar, dass man sich dafür gar nicht unbedingt in Skigebieten aufhalten muss, und wie armselig Wien im Vergleich zu Innsbruck in...

Study Tour to Geneva, Switzerland

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In early March, I was blessed to have the opportunity of travelling to Geneva with our study programm for a field trip to several International Organizations, organized by my university MCI (Management Center Innsbruck). Afterwards we had to write a paper to reflect on the tour and its learning outcomes. Since many people, especially those working in related fields, might be interested in these important organizations (as i always was!), but the opportunity to visit them doesn't present itself to everyone, i thought it might be useful to publish this reflective essay on my blog and garnish it with a few photos that i took in Geneva. Overall speaking, it was an enriching excursion that brought new insights into specific topics, stimulated discussions not only with the speakers but also amongst us participants (we were 12 students travelling there), and gave us a glimpse of how it is to work in this field. It makes sense why there are around 200 of those IGO's (International...