Donnerstag, 23. April 2015

Zum Welttag des Buches

Heute ist also Welttag des Buches - oder war er doch schon vor knapp 2 Monaten? Beim Versuch meinen Blog für die Aktion "Blogger schenken Lesefreude" mit einem geeigneten Banner auszustatten, sah ich mich im Internet mit conflicting information konfrontiert. Während im deutschen Sprachraum  der 23. April (also heute) zum "Welttag des Buches" auserkoren wurde, scheint im englischsprachigen Raum (und ich rede hier nicht zwingend von den USA, denn die Webseite http://worldbookday.com lässt sich nach Großbritannien zurückverfolgen) der Tag bereits anderweitig vergeben zu sein, denn dort hat man sich für den 5. März entschieden: 




Wie auch immer, da ich für den 5. März ohnehin zu spät dran bin, darf es meinetwegen ruhig der 23. April sein - auch wenn mein verlostes Buch ein englischsprachiges ist. Ja, ihr habt richtig gelesen: im Rahmen der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" verlosen lesebegeisterte Blogger auf ihren Blogs ihre Lieblingsbücher, und ich bin einer davon. Wieso? Bloß so. Weil ich so nett bin. Weil ich jemandem eine Freude machen will. Weil ich finde dass gewisse Bücher bzw. Autoren gelesen gehören.  
Weil ich ausserdem finde, dass das haptische Erlebnis - ein Buch in Händen zu halten und darin zu blättern - nicht ersetzbar ist und sich Bücher dank ihrer unterschiedlichen Dicke und Covers so schön im Bücherregal machen (und dort zum Teil Deiner eigenen Geschichte werden) mache ich
gerade in Zeiten des eBooks erstmals bei dieser Aktion mit. Und da ich der Meinung bin, dass man fremdsprachige Literatur idealerweise in der Sprache des Autors konsumiert, verlose ich hier ein englischsprachiges Buch.


Aged thirteen, Theo Decker, son of a devoted mother and an absent father, miraculously survives a catastrophe that otherwise tears his life apart. Alone and rudderless in New York, he is taken in by the family of a wealthy friend. Theo is tormented by longing for his mother and down the years he clings to the thing that most reminds him of her: a small, captivating painting that ultimately draws him into the criminal underworld.

Wenn ich nach meinem Lieblingsbuch der letzten Jahre gefragt werde, lautet meine Antwort üblicherweise "Shantaram" von Gregory David Roberts, demnach hätte meine Wahl vielleicht auf die unglaubliche Story jenes weitgereisten Australiers fallen müssen. Stattdessen entschied ich mich für ein Buch das ich selbst noch nicht gelesen habe: "The Goldfinch" (auf Deutsch: "Der Distelfink") von der US-Autorin Donna Tartt. Zwar kann man streng genommen (noch) nicht von einem Lieblingsbuch sprechen, aber doch von einer Lieblingsautorin, denn Donna Tartt's Debütroman "The Secret Story" ("Die geheime Geschichte", ein ins US-College-Milieu eingebetteter "Coming-of-Age-Psychokrimi", wenn man so will) hat bei mir im Winter 1997/98 ziemlichen Eindruck hinterlassen. Seither hat die Dame ganze 2 weitere Bücher geschrieben, "The Goldfinch" ist also erst ihr dritter Roman. Aber dass sie sich für ihre Bücher soviel Zeit nimmt, merkt man auch. Die New York Times schrieb über "The Goldfinch": "Dazzling. A glorious, Dickensian novel that pulls together all Tartt's remarkable storytelling talents into a rapturous, symphonic whole and reminds the reader of the immersive, stay-up-all-night pleasures of reading." (Michiko Kakutani, New York Times)

Wie Ihr am Foto oben sehen könnt, besitze ich mittlerweile 2 Exemplare dieses Romans. Das Hardcover wird mir hoffentlich selbst bald die eine oder andere lange Nacht bescheren, die Paperback-Ausgabe verlose ich hier unter allen Interessenten. Einfach einen Kommentar auf meinem Blog hinterlassen, wieso Ihr das Buch gerne hättet! :)